Kapitel 3: Wir wollen Vorfahrt für Bildung – weil wir die Zukunft sind

Veranstaltung: Landesparteitag 2/2017
AntragsstellerIn: Niclas Dürbrook (Jusos Schleswig-Holstein)
Status: Eingereicht
Eingereicht: 15.07.2016, 10:50 Uhr

Antragstext

1105 Prozent Unterrichtsversorgung
2Nach wie vor gibt es eine Unterversorgung im Bildungsbereich. Ein Teil der geplanten
3Stunden kann von vornherein nicht erteilt werden. Sobald eine Lehrkraft krank wird,
4sinken die Chancen auf fachspezifischen Unterricht gegen null. Die Stellenkürzungen
5der CDU/FDP-Vorgängerregierung wurden zurückgenommen. Darüber hinaus hat die
6Landesregierung durch die Einstellung hunderter neuer Lehrkräfte die
7Unterrichtsversorgung verbessert.
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8Das reicht uns noch nicht! Jede ausgefallene Stunde ist eine zu viel. Für Inklusion,
9Teamteaching und individuelle Förderung werden in Zukunft zusätzliche Lehrkräfte
10gebraucht. Deshalb wollen wir an allen Schulformen 105 Prozent Unterrichtsversorgung
11bis 2022 erreichen.
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12Weiterentwicklung des digitalen Lernens
13Das Internet durchdringt inzwischen alle Lebens- und Arbeitsbereiche. Damit sind
14gewaltige Chancen verbunden. Gerade im Bildungsbereich werden diese noch zu selten
15genutzt. Lernenden müssen die Chancen des technologischen Wandels eröffnet werden.
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16Deshalb sollen Vorlesungen und einzelne Unterrichtseinheiten künftig auch digital
17und barrierefrei verfügbar sein. Durch den einfachen Austausch von Material und
18Daten eröffnen sich neue Potenziale des Lehrens und Lernens. In diese Chancen muss
19investiert werden!
04.08.2016, 16:17 Uhr

Kommentar von Jusos Stormarn

Landesportal einrichten mit kostenlosen Unterrichtsvorlagen für Lehrer_innen.
Plattform für Referendare schaffen zum gegenseitigen Austausch.
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20SV-Statut Reform – Demokratie in der Schule
21Eines der Ziele schulischer Bildung ist es, junge Menschen zu befähigen, sich in der
22Gesellschaft zu orientieren und für politische sowie gesellschaftliche Probleme
23Verantwortung zu übernehmen. Gerade dann muss Demokratie in den Schulen konkrete
24Anwendung finden.
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25Dafür braucht es ein klares Bekenntnis zu den Vertretungen von Schülerinnen und
26Schülern (SVn) und damit die gesetzliche Festschreibung der SVn an allen Schulen in
27unserem Land. Mit dieser Maßgabe ist das SV-Statut zu reformieren.
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28Chancen für alle
29Junge Geflüchtete über 18 Jahre fallen oftmals aus dem Bildungssystem heraus. Darum
30haben sie schlechte Chancen auf Integration, Ausbildung und Arbeit.
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31Auch für Flüchtlinge müssen wir einen bestmöglichen Übergang von Schule zu Beruf
32organisieren. Wir brauchen individuelle Lösungen, bei denen niemand auf der Strecke
33bleibt. Die duale Ausbildung muss für Flüchtlinge über 21 Jahre geöffnet werden.
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Änderungsanträge

  • Ä2 (Eingereicht)
  • Ä9 (Eingereicht)
  • Ä10 (Eingereicht)

Kommentare

01.08.2016, 19:53 Uhr

Kommentar von Christoph

Ergänze Punkt 5:
LER voranbringen
Gerade in einer Zeit, in der die Integrationsdebatte die Medien beherrscht, wird deutlich, dass eine der wichtigsten Aufgaben der Schule die Förderung der Verständigung unter den verschiedenen Kulturen sowie des Verständnisses für andere Sitten bzw. Bräuche und Ansichten darstellt.
Deshalb fordern wir die Einführung des Faches LER (Lebenskunde-Ethik-Religion) anstelle des konfessionellen Religionsunterrichts endlich umzusetzen.
01.08.2016, 20:03 Uhr

Kommentar von Christoph

Ergänze Punkt 6:
Kommunale Bildungsinvestitionen erleichtern
Mit hungrigem Magen und in verfallenden Gebäuden lernt es sich schlecht, die Chancen der aktuellen Schüler_innen-Generation werden verringert. Gleichzeitig unterliegen viele Kommunen wegen hoher Verschuldung einer strengen Aufsicht und verschieben Investitionen in oft ferne Zukunft.
Kinder und Jugendliche, die jetzt zur Schule gehen, müssen sofort bessere Rahmenbedingungen bekommen! Die kommunalen Schulträger sollen jetzt Mensen, Arbeits- und Aufenthaltsräume und moderne technische Ausstattungen schaffen. Bildungsinvestitionen müssen durch die Kommunalaufsicht unabhängig von den Haushaltsbeschränkungen genehmigt und vom Land gefördert werden.
16.08.2016, 11:58 Uhr

Kommentar von Mika

Ergänze Punkt 7:
Sinnloses herumsitzen beenden
Die Abiturientinnen eines Beruflichen Gymnasiums müssen bisher bis zu ihren mündlichen Prüfungen regulär zur Schule gehen, während die Abiturientinnen an Gemeinschaftsschulen und Gymnasien schon nach ihren schriftlichen Abiturprüfungen vom Unterricht befreit sind.

Wir wollen diese sinnlose Ungerechtigkeit beenden und auch die Abiturientinnen an Beruflichen Gymnasien direkt nach den schriftlichen Abiturprüfungen vom Unterricht befreien und die Klausuren die in diesem Zeitraum hätten geschrieben werden sollen streichen.
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